Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist eine Reiz-, Regulations- und Umstimmungstherapie mit Hilfe von Injektionen.

Es wird ein Lokalanästhetikum zur Behandlung von Krankheiten und Schmerzzuständen verwendet.

Bei den verwendeten lokalen Betäubungsmitteln handelt es sich meist um Procain oder Lidocain, es werden je nach Therapeut jedoch auch Homöopathika und andere, pflanzliche Mittel verwendet.

Wie wirkt Procain?

Procain koppelt an der Einstichstelle das unbewusste Nervensystem für einige wenige Minuten ab, so dass der Körper sich von seinem „Störfeld“ erholen und seine gesunde Eigenregulation wiedererlangen kann.

Ferner wirkt Procain durchblutungsfördernd, es erweitert die Gefäße.

 

Die Neuraltherapie wird eingesetzt 

• zur örtlichen Behandlung von Schmerzpunkten
• bei Beschwerden im Halswirbel-Brustwirbel-Lendenwirbelsäulenbereich
• bei Schulter-Arm-Syndrom
• bei Arthritis, Arthrosen
• bei Epikondylitis (Tennisellbogen)
• bei Hörsturz und Tinnitus
• bei Migräne, Kopfschmerz
• bei Hauterkrankungen
• zur Behandlung über Reflexzonen
• zur Ausschaltung von Störfeldern (Narbenunterflutungen)
• als Segmenttherapie (Schmerzbehandlung in Nervenverläufen)
• zur Regeneration von Gewebsläsionen und schlecht heilenden Wunden
• zur hormonellen und vegetativen Regulation